Vitamin K2 - das vergessene Vitamin für  Herz und Gefäße

Vitamin K ist nicht gleich Vitamin K. Es gibt nämlich zwei verschiedene, natürlich vorkommende Formen von Vitamin K: Vitamin K1 und Vitamin K2. Von diesen beiden Formen ist Vitamin K2 die wesentlich aktivere Form. (K2=menaquinones)

Von der Arterienverkalkung wurde angenommen, dass sie eine unabänderliche Folge des Alterns sei. Studien haben jedoch gezeigt, dass Verkalkung ein aktiv gesteuerter Prozess ist! Als stärkste Modulator der Gefäßverkalkungen wurde das Matrix-Gla-Protein identifiziert, das seine das Herz schützende Rolle nur dann erfüllen kann, wenn der Körper auf ausreichende Mengen an Vitamin K2 zugreifen kann, um das Protein zu aktivieren. Eine neu veröffentlichte Studie deutet auf einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Vitamin K2 und der kardiovaskulären Gesundheit hin. Dieser Nährstoff könnte bei der Bekämpfung altersbedingter Herz-Kreislauf-Erkrankungen unerlässlich sein und einen Durchbruch darstellen, da:

 

  • kardiovaskuläre Erkrankungen weltweit die Hauptursache für Sterblichkeit und Gebrechlichkeit sind
  • Kalziumablagerungen in den Arterien von vielen Faktoren abhängig sind – einschließlich des Matrix-Gla-Proteins (MGP), welches nach heutigem Erkenntnisstand der stärkste Modulator von Verkalkung ist.
  • Die Ergebnisse der Studien von Rotterdam und von Gast zeigen, dass die Einnahme von viel Vitamin K2 – nicht aber K – eine starke, schützende Wirkung auf die Gesundheit des Herzens hat. Die veröffentlichte Rotterdam-Studie zeigt, dass die tägliche Aufnahme von mehr als 32 μg Vitamin K2 das Risiko von arterieller Verkalkung und kardiovaskulären Todesfällen um mehr als 50%. reduziert
  • Eine Untersuchung von Westenfeld (2012) hat gezeigt, dass der Spiegel an inaktiven MGP bei Patienten durch die tägliche Einnahme von Nahrungsergänzung mit Vitamin K2 merklich gesenkt wird.
  • Die kürzlich veröffentlichte 3-Jahres-Studie von Knapen (2015) weist erhebliche Vorteile bei der Verhinderung von altersbedingter Versteifung der Arterien nach. Eine Erhöhung der Pulswellengeschwindigkeit (PWV) kam in der Placebo-Gruppe vor, aber nicht in der Vitamin-K2-Gruppe! Besonders bemerkenswert ist, dass Vitamin K2 nicht nur die Arterienversteifung hemmt, sondern auch zu einer statistisch-signifikanten Verbesserung der Gefäßelastizität führt.


Autor: Tom Mower, Sisel International

 

Lösung: mehr  Calcium K2 – Encompass 360 

 

 

geändert 15.7.2016